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Anhalteweg berechnen:

km/h

Formel Anhalteweg:
Anhalteweg (in Meter) = Bremsweg + Reaktionsweg
Bei einer Gefahrenbremsung wird der Gefahren-Bremsweg verwendet.

Beispiel-Rechnung:
Ein Auto fährt mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h.
Bremsweg = (50 / 10) * (50 / 10) = 52 = 25 m
Reaktionsweg = (50 / 10) * 3 = 15 m/s
Anhalteweg = 25 m + 15 m/s = 40 m

Anhalteweg und Bremsweg Auto
Anhalteweg

Anhalteweg Tabelle

km/h Anhalteweg bei Gefahrenbremsung
30 km/h 18 m 14 m
50 km/h 40 m 28 m
70 km/h 70 m 46 m
100 km/h 130 m 80 m
130 km/h 208 m 124 m
180 km/h 378 m 216 m

Bremsweg und Anhalteweg berechnen:

km/h

Formel Bremsweg:
Bremsweg (in Meter) = (Geschwindigkeit / 10) * (Geschwindigkeit / 10)
Bei einer Gefahrenbremsung wird der normale Bremsweg halbiert.

Bremsweg Tabelle

km/h normaler Bremsweg bei Gefahrenbremsung
30 km/h 9 m 5 m
50 km/h 25 m 13 m
70 km/h 49 m 25 m
100 km/h 100 m 50 m
130 km/h 169 m 85 m
180 km/h 324 m 162 m

Reaktionsweg berechnen:

km/h

Formel Reaktionsweg:
Reaktionsweg (in Meter pro Sekunde) = (Geschwindigkeit / 10) * 3

Reaktionsweg Tabelle

km/h Reaktionsweg
30 km/h 9 m/s
50 km/h 15 m/s
70 km/h 21 m/s
100 km/h 30 m/s
130 km/h 39 m/s
180 km/h 54 m/s

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Der Anhalteweg eines Autos bzw. KFZ wird mit der Formel Anhalteweg = Bremsweg + Reaktionsweg berechnet. Zur Berechnung des Bremsweges wird die Geschwindigkeit in Kilometer pro Stunde verwendet. Die Formel lautet: Bremsweg = (km/h / 10)². Die Berechnung des Reaktionsweges lautet Reaktionsweg = (Geschwindigkeit / 10) * 3.

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  • Wählen Sie aus, ob sie den Anhalteweg, den Bremsweg oder den Reaktionsweg berechnen möchten.
  • Geben Sie die Geschwindigkeit des KFZ in Kilometer pro Stunde ein.
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Weitere Berechnungen:

Der Weg zum Führerschein ist gefüllt mit Theorie und Praxis. Bevor es an die Praxis geht, müssen zunächst zahlreiche Unterrichtsstunden genommen werden. Mathematik spielt auch beim Autofahren eine gewisse Rolle. Während der Fahrschule stoßen Teilnehmer immer wieder auf die Begriffe Anhalteweg, Bremsweg und Reaktionszeit. Um einen Führerschein bekommen zu können, müssen Fahrschüler sich mit den drei Punkten auskennen. Leider wird mit Laufe der Zeit deren Bedeutung und Berechnung stets vergessen. Für jeden der drei Wege gibt es eine Faustformel, die zur Berechnung genutzt werden kann. Was genau die Begriffe bedeuten und wie sie zu einander stehen, wird im folgenden Artikel erklärt.

Was ist der Anhalteweg?

Für die Berechnung des Anhaltewegs wird zunächst der Bremsweg benötigt. Generell versteht man unter dem Anhalteweg den Weg, welches das Fahrzeug zurücklegt, bis es zum tatsächlichen Stillstand kommt. Deswegen ist der Anhalteweg länger als der Bremsweg. Berechnet werden kann er auf zwei unterschiedliche Wege. Entweder mithilfe des Bremsweges oder der Reaktionszeit.

Anhalteweg = Reaktionsweg + Bremsweg

Die Faustregel wird nicht nur in den Fahrschulen theoretisch gelernt, sondern auch in der Praxis bei einer Fahrstunde umgesetzt. Dabei handelt es sich um die sogenannte Gefahrenbremsung. Beeinflusst wird der Anhalteweg vor allem der Zustand der Fahrbahn. Bei trockenen Straßen ist der Weg wesentlich kürzer und bei nassen Straßen deutlich länger.

Was ist der Bremsweg?

Beim Bremsweg wird eine Strecke bezeichnet, die das Auto zurücklegt, obwohl auf die Bremse getreten worden ist. Der Weg vom Bremsvorgang bis zum tatsächlichen Stillstand ist der Bremsweg. Zudem hängt die Berechnung von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs ab.

Bremsweg = (gefahrene Geschwindigkeit (Meter)/ 10) x (gefahrene Geschwindigkeit (Meter) / 10)

Je nach Geschwindigkeit liegt beim Fahren eine spezifische Energie vor, die ein Auto, LKW oder Motorrad in Bewegung hält. Damit es zum tatsächlichen Stillstand kommen kann, muss diese Energie erst abgebaut werden. Außerdem kann sich der Bremsweg je nach Zustand der Fahrbahn verlängern. Gerade im Herbst und im Winter sind Nässe sowie Straßenglätte vorprogrammiert. Durch die Witterung kann sich auch der Bremsweg verlängern. Ebenfalls eine Rolle spielen die Reifen. Abgefahrene Reifen können weniger Bremskraft übertragen als neue.

Was ist die Reaktionszeit?

Der letzte Punkt beschäftigt sich mit der Reaktionszeit. Im Grunde genommen ist damit die Strecke gemeint, welche ein Fahrzeug zurücklegen kann, sobald der Fahrer bemerkt hat zu bremsen. Die durchschnittliche Reaktionszeit bewegt sich bei etwa 0,1 Sekunden. Je nach psychischer oder physischer Verfassung kann sich diese verlängern.

Reaktionsweg (Meter) = (Geschwindigkeit / 10) x 3

Geräusche oder die Einnahme fragwürdiger Medikamente können die Reaktionszeit drastisch verschlechtern.

Warum ist das wichtig für einen Autofahrer?

Auf einer Straße befindet sich nicht nur ein Auto, sondern mehrere. Vorsicht ist hier sehr wichtig. Denn Unfälle passieren tagtäglich im Straßenverkehr. Die genauen Bremswege oder Anhaltewege lassen sich nicht in Echtzeit ausrechnen. Allerdings sind sie stets im Hinterkopf des Fahrers. Bei nassen oder glitschigen Straßen muss man automatisch langsamer fahren.

Fazit

Anhalteweg, Bremsweg und Reaktionszeit sind 3 Dinge, die jeder in der Fahrschule gelernt haben sollte. In der Praxis werden sie meist in Form einer Gefahrenbremsung geübt. Im echten Verkehr kann der Weg nicht einfach berechnet werden. Jedoch helfen die Bestandteile sich besser auf den Verkehr einzustellen, um so Unfälle zu vermeiden. Was viele nicht gleich im Hinterkopf haben ist der Zustand der Straße. Bei Regen oder Schnee verlängern sich die Wege. Hierbei sollten die Fahrer mehr auf die Bremse drücken. Ansonsten heißt es generell immer vorsichtig auf den Straßen zu sein.

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